Örtliche Unterlagen als Ausgangspunkt
Wuppertal veröffentlicht simulierte Starkregenbereiche und ermöglicht die gemeinsame Betrachtung mit Hochwassergefahrenkarten. Eine Simulation ist eine Planungsinformation und keine Vorhersage für jedes Einzelereignis. Prüfen Sie die konkrete Adresse und die Wasserwege am Grundstück. Die Karten ersetzen weder die bauliche Bestandsaufnahme noch einen abgestimmten Entwässerungsentwurf.
Das Vorhaben richtig einordnen
Eine Holzterrasse muss mit Gelände, Unterbau und dem Übergang zur Tür zusammenpassen. Wasser soll unter und neben dem Belag ablaufen können. Werden Geländeübergänge nur mit einer geschlossenen Verkleidung verdeckt, kann die Trocknung behindert werden. Fotografieren Sie deshalb nicht nur die spätere Oberfläche, sondern auch Höhenunterschiede und vorhandene Abläufe.
Konstruktion und Anschluss entscheiden
Bei einem Holzbalkon kommen erhöhte Lastabtragung und Absturzsicherung hinzu. Holzfüße und Anschlussstellen müssen gegen ungünstige Feuchtebeanspruchung geplant sein. Eine Terrassenüberdachung lenkt außerdem Dachwasser an bestimmte Stellen. Ihre Entwässerung muss zur vorhandenen Außenfläche passen, statt neue Wasseransammlungen zu erzeugen.
Ihre Anfrage vorbereiten
Lageplan, Fotos aus mehreren Richtungen und Angaben zu Zugang und Abflussrichtung sind eine gute Grundlage. Danach werden Grundstückssituation, Höhenanschlüsse und Tragkonzept geklärt. Die Montage größerer Bauteile hängt zusätzlich von Zufahrt und Hebemöglichkeiten ab. Beschreiben Sie diese Punkte bereits in der Anfrage; konkrete Details und notwendige Nachweise werden erst mit der Bestandsaufnahme festgelegt.